Liebe Freunde des Kurzwellen-Weitverkehrs (DX).
In dieser Rubrik werden in loser Abfolge Informationen zum DX-Geschehen erscheinen.
Vielleicht kann sich ein aktiver DXer als Pate zum Pflegen der Rubrik zur Verfügung stellen.
Als erste Quelle für die deutschsprachigen DXer möchte ich hier auf das wöchentlich erscheinende DX-MB (DX-Mitteilungsblatt) des DARC HF-Referats, erreichbar über die DARC-Internetseiten oder als Email-Abo, verweisen.
Andere internationale Quellen für DX-Informationen sind z.B.: QRZ DX, the OPDX Bulletin, DXNL (engl. Ausgabe des DX-MB), 425 DX News, The Daily DX und der ARRL DX Newsletter.
Bei breiterem Interesse könnte auch mal im Rahmen des OV- oder Technikabends eine Einführung in diese besondere Spielart des Amateurfunks gegeben werden. Bitte mich einfach ansprechen.
Viel Spaß eim DXen und 73 - Peter dk8af@darc.de
ex DG5NCQ und auch Kurzwellenhörer DE5NCQ. Angefangen hat alles mit spielbegeisterten Physiklehrern und dem ersten Lötkolben. Durch eine Ausstellung verschiedener elektronischer Bauelemente am Gymnasium Fränkische Schweiz durch den OV Forchheim (Hans DF2NY) erfuhr ich von der Existenz von B26. So kam ich nach dem Abitur zum Lizenzkurs, der am 12.Dezember 1986 im Prüfungsraum der damaligen OPD Nürnberg endete. Im Frühjahr 1987 hat DF2NY dann mit ein paar Jugendlichen die Jugendgruppe gegründet. Mit deren Leitung habe ich in einem Keller in Igeldsorf in den folgenden zehn Jahren einige Zeit zugebracht.
Auch wurde mir schnell die bescheidene UKW Lage meiner Wohnung bewusst. So war ich bei vielen Mobilwettbewerben aktiv. Nach dem vierten Lizenzkurs habe ich soviel "Ahnung" vom Morsen gehabt, dass die Nürnberger Prüfer 2003 mit mir soviel Mitleid hatten, dass ich DF1NAB bekam. Da wurde ich gleich 30 cm größer, weil der Johannes DL9NEF mich als "erstklassigen" Funkamateur bezeichnet hat. So versuche ich nach 22 Jahren Amateurfunk immer noch die ultimative Funkstation für mich zu finden. Aber auch das Hören macht Spass, wenn korrekt ausgefüllte QSL-Karten zurückkommen...
Und da ich es nicht so sehr mit dem Schreiben habe - vor allem über mich selbst - fange ich wenigstens mit einem Foto an. Zum Rest fällt mir dann auch noch etwas ein, wer und was mich z.B. zum Amateurfunk "getrieben" hat und seit wann ich welche Lizenz habe ...
Das habe ich fast vor einem Jahr geschrieben. Nun, irgendwann muss es weitergehen.
Da für mich schon am Anfang des Gymnasiums klar war, dass ich einmal Hochfrequenztechnik studieren wollte, lag das Thema Amateurfunk natürlich auch schon irgendwie in der Luft. Und bereits 1958 schenkte mir meine Großmutter das Buch „Der Kurzwellenamateur“ von Karl Schultheiß DL1QK. Aber während des Studiums tobte ich mich zunächst erst einmal beim Kurzwellenhören aus. Wer kann schon mitten in der Großstadt in einer gemieteten Studentenbude eine Sendestation betreiben. Da ist Kurzwellenhören wesentlich einfacher. Ich habe noch heute die mit einem Grundig Elite Boy erreichten QSL - Karten in einem Ordner archiviert und der Empfänger funktioniert heute noch.
Nach dem Studium kamen dann zunächst andere Interessen: Beginn der Industrietätigkeit, Familiengründung, Umzug nach Franken, Hausbau usw. Der Amateurfunk blieb (wieder) auf der Strecke.Das änderte sich erst, als Max DK8NA mein Nachbar wurde. Jetzt wurde es ernst. Nachdem ich ihm von meiner bisher rein platonischen Liebe zum Amateurfunk erzählt hatte, ließ er nicht mehr locker. Oder soll ich lieber sagen, nervte er mich so lange, bis ich um des lieben Friedens willen nachgab? Ich kaufte mir das Buch „Vademekum für den Funkamateur“ von Werner W. Diefenbach und freundete mich so langsam wieder mit der Materie und dem neuesten Stand von Technik und Theorie an. Dann war es soweit. Erst erhielt ich die C-Lizenz als DG3NG im Januar 1979 und ein Jahr später im März 1980 die Lizenz als DL9NAI. Dank kräftiger Hilfe durch Max und seinen Computer. Es war schwerer gegen den Computer anzugehen als gegen Herrn Voss.
Eine FD4 wurde gespannt, ein FT – 707 Transceiver gekauft und es ging los. Diese Ausrüstung habe ich heute noch, inzwischen lediglich ergänzt durch einen Antennentuner. Und mehr braucht’s eigentlich auch nicht. Die erreichten Verbindungen gehen von Südamerika über Südafrika, Neuseeland bis Sibirien und Alaska – kurz weltweit, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Und das mit nicht einmal 100 Watt.
Jetzt hat auch mich das Rentenalter erwischt und damit sich die Hoffnung erfüllt, ein wenig mehr Zeit für dieses interessante Hobby zu haben; vor allem zu Tageszeiten funken zu können, an denen andere arbeiten und die Frequenzen ein wenig freier sind.
vy 73 Günter
February 12, 2009
Per Glenn WØGJ and Bob K4UEE @ 23:45Z: "Heavy winds during the day delayed several helicopter flights so we're running quite a bit behind schedule. For example, we had to wait until the last helicopter trip to begin erecting shelters. We're all exhausted and have quite a bit of infrastructure work yet to do (in the dark). Regrettably, this will delay our planned QRV until (hopefuly) near 1600Z tomorrow (Friday). We're sorry to disappoint those expecting us on the air tonight."
Info: K5D Internetseite (http://69.89.25.185/~trexsoft/t-rexsoftware.com/desecheo/news.htm) Peter dk8af@darc.de
Europas Nummer drei der meist gesuchten DXCC-Gebiete wird nach langer Zeit endlich aktiviert. DXer weltweit hoffen auf einen Kontakt mit K5D auf Desecheo in der Karibik. mehr...